«Bin völlig abhängig»: Wegen Internetproblemen leidet Kläbo bereits vor dem ersten Rennen
Johannes Hösflot Kläbo wird an den Olympischen Spielen in sechs Rennen starten und gehört jedes Mal zu den Topfavoriten. Der Norweger gewann in seiner Karriere an Olympia bereits sieben Medaillen – davon fünf goldene.
In Val di Fiemme, wo die Langlauf-Wettbewerbe stattfinden, gibt es aber ein grosses Problem für Kläbo. Das Internet in seinem Zimmer ist zu schwach, was für den leidenschaftlichen Gamer ein grosses Problem ist. Der 29-Jährige reist nie ohne seinen «Gaming-Koffer» zu den Wettkämpfen, in dem ein eigener Bildschirm und eine Konsole enthalten sind.
Auch ein Zimmerwechsel konnte das Problem nicht lösen. «Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Verbindung wirklich schlecht war», erklärte der Norweger gegenüber «BFM RMC Sport». Mittlerweile hat er das Problem gemeldet und betont, dass die Olympischen Spiele erst gerettet sind, wenn das Internet stark genug ist.
«Ich bin völlig abhängig davon, also bin ich bereit, einen hohen Preis zu zahlen, damit es repariert wird», sagte Kläbo und schliesst auch nicht aus, dass ein Techniker vorbeischauen muss.
Mit Blick auf das Sportliche zeigt sich Kläbo trotz des schwachen Internets durchaus gelassen und freut sich auf die kommenden zwei Wochen: «Die Vorbereitungen liefen nach Plan und ich kann den Start kaum erwarten. Wir werden sehen, was die nächsten vierzehn Tage bringen. Ich denke, es wird gut.» An der letztjährigen Weltmeisterschaft in Trondheim sicherte sich Kläbo sechs Goldmedaillen. (riz)
